Bundeskanzlerin würdigt die forschende Jugend

Pandemiebedingt findet laut Staatssekretär Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, der Empfang der Preisträger des 56. Bundeswettbewerbs «Jugend forscht» mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel per Videokonferenz statt. So heißt es in einer Pressemitteilung vom 17.09.2021 vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Am 20. September gratulierte die Bundeskanzlerin dem diesjährigen Preisträger ihres „Sonderpreises für die originellste Arbeit“, welcher mit 3.000 Euro dotiert ist. 

Der 20jährige Jungforscher Jakob Nolte aus Laubach/Hessen durfte der Bundeskanzlerin seine Vergleichsanalyse vorstellen, mit welcher er nachwies, «dass in der Region um Laubach in den vergangenen rund 130 Jahren bis zu 80 Prozent der Blütenpflanzen verschwunden sind.» 

Laubach ist eine Kleinstadt im Landkreis Gießen in Mittelhessen. Auch wenn Laubach kein repräsentativer Teil für Deutschland sein muss, ist es doch ein trauriges Beispiel für eine Besorgnis erregendes Beispiel für das Artensterben in Deutschland.

An dem Wettbewerb hatten sich knapp 9.000 Jungforscher mit gut 5.100 Projekten bundesweit in diesem Jahr teilgenommen. Fast 40 Prozent davon waren Mädchen. «Dies ist der zweihöchste Wert in der Geschichte von ‹Jugend forscht›.

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