Bundespräsident Steinmeier will entschlossenen Klimaschutz

In Darmstadt mahnt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises für ein schnelleres und entschlosseneres Handeln beim Klimaschutz: «Wir müssen jetzt handeln, wir müssen schneller und entschlossener handeln. Wenn wir nicht konsequent umsteuern, würden wir die Lebensbedingungen auf unserem Planeten unwiederbringlich zerstören.» 

Die Auswirkungen des Klimawandels in Europa lassen sich in Anbetracht der verheerende Regenfälle in Mitteleuropa, der sengenden Hitze und der Waldbrände am Mittelmeer nicht mehr leugnen. 

Bei einem Festakt in Darmstadt übergab der Bundespräsident den Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) an die Frankfurter Wissenschaftlerin Katrin Böhning-Gaese und den Greifswalder Forscher Hans Joosten.

Der Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gehört mit 500.000 Euro zu den höchstdotierten Umweltauszeichnungen Europas.

Die Stiftung teilte mit, dass Katrin Böhning-Gaese, Direktorin des Senckenberg-Biodiversität-und-Klima- Forschungszentrums in Frankfurt, betreut sei, die Umweltveränderungen in Ökosystemen in den nächsten Jahrzehnten so genau wie möglich vorherzusagen. 

Der Greifswalder Wissenschaftler Joosten forschte jahrzehntelang zur Bedeutung der Moore für den Klimaschutz, wofür er jetzt ausgezeichnet wurde. 

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