Bundespräsident verleiht Deutschen Zukunftspreis an BioNTech-Forscher

Die Forscher des Mainzer Unternehmens BioNTech Uğur Şahin, Özlem Türeci, Christoph Huber und Katalin Karikó wurden heute Abend von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem 25. Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet. 

Den Preis der Bundespräsidenten für Technik und Innovation wurde den Forschern für ihre Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs gegen das Coronavirus verliehen.

Die BioNTech-Forscher hatten als erstes Team einen Impfstoff gegen das Virus entwickelt und zur Zulassung gebracht. Das Team konnte sich auf die langjährigen Forschungen zu mRNA und die Einsicht beziehen, dass sich das Coronavirus exponentiell verbreiten würde.

Produktionsstätten und Lieferkapazitäten wurden zur gleichen Zeit vom Unternehmen aufgebaut. 

Nur so war es möglich, Millionen Menschen in kürzester Zeit zu impfen.

Die mRNA-Technologie soll weiterentwickelt werden und zukünftig auch im Einsatz gegen Krebs und Autoimmunerkrankungen oder in der regenerativen Medizin eingesetzt werden. 

Das Unternehmen wurde 2008 von Prof. Dr. med. Uğur Şahin (Vorstandsvorsitzender), PD Dr. med. Özlem Türeci (Vorstand für Medizin) und Prof. Dr. med. Christoph Huber (wissenschaftlicher Berater und Mitglied im Aufsichtsrat des Biotechnologieunternehmens BioNTech SE mit Sitz in Mainz) gegründet. 

Der Deutsche Zukunftspreis des Bundespräsident würdigt herausragende Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Jury entscheidet nach dem wissenschaftlich-technischen Innovationsgrad und dem Potenzial, die Innovation zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen.

Das Preisgeld für den Deutsche Zukunftspreis des Bundespräsident  beträgt 250.000 Euro.

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