Bundeswirtschaftsminister und Mikroelektronik-Branche im Dialog

Zwischen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Vertretern von zirka 50 Unternehmen der Mikroelektronikbranche fand ein virtueller Austausch statt. Das gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin heute bekannt.

«Die Mikroelektronik ist von überragender Bedeutung für die deutsche und europäische Wettbewerbsfähigkeit.» 

Die jüngsten Lieferengpässe hätten gezeigt, dass Deutschland «dringend und ambitioniert handeln und mehr technologische Souveränität erlangen» muss. 

Allein Deutschland würde mehrere Milliarden Euro in diese Ziele investieren. Nun solle ein zweites europäisches Großprojekt für Mikroelektronik gestartet werden.

«Unser Ziel ist es, dass sich Europas Marktanteil an der weltweiten Chipproduktion bis 2030 auf 20 Prozent verdoppelt. Daran müssen wir gemeinsam mit aller Kraft arbeiten, damit Deutschland als Halbleiterstandort stärker wird denn je.»

Durch das erste europäische Großprojekt, welches 2018 gestartet wurde, seien bereits «2.400 hochwertige Arbeitsplätze» geschaffen worden, so Altmaier. 

Für das aktuelle Großprojekt zu Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien beginne heute ebenfalls der Bewerbungsprozess für Unternehmen.

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