Digitale und nachhaltige Transformation eines globalen Handelssystems

Anlässlich der Ende November stattfindenden Welthandelsorganisations-Ministerkonferenz treffen sich die G7-Handelsminister heute in London.

Mit erweiterter Zielsetzung gründete sich 1995 die Welthandelsorganisation (WTO) als Nachfolgeorganisation des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT).

Diese internationale Organisation beschäftigt sich mit der Regelung der weltweiten Handels- und Wirtschaftsbeziehungen. Im System der Vereinten Nationen ist die Welthandelsorganisation eine eigenständige Organisation. 

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen gegründet, um die Zölle zwischen Handelspartnern zu senken. 

Europäische Handelsinteressen werden in der Welthandelsorganisation durch die Europäische Kommission vertreten. Die EU-Mitgliedstaaten, die zwar neben der EU vollständige Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation sind, sprechen nur mit ‹einer Stimme›.

Am heutigen Treffen der G7 Handelsminister nimmt auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier teil. Es werde hauptsächlich über aktuelle handelspolitische Themen gesprochen, heißt es aus Regierungskreisen. 

Altmaier spricht von einer digitalen und nachhaltigen Transformation eines globalen Handelssystems:

«Der heutige Austausch im Kreis der G7 Handelsministerinnen und Handelsminister ist gerade nach dem Corona-Krisenjahr 2020 sehr wichtig.

Um fairen Handel sicherzustellen müssen wir die WTO besser für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen. Das gilt für den Beitrag des Handels zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ebenso, wie für die anstehende digitale und nachhaltige Transformation unseres globalen Handelssystems, die wir nur gemeinsam angehen können. Denn klar ist: Wir brauchen die WTO mehr denn je. Als G7 ist es unsere Verantwortung gemeinsame Impulse dafür zu setzen.»

Deutschland wird im Jahr 2022 die G7-Präsidentschaft vom Vereinigten Königreich übernehmen.

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