Impfaktionswoche

Die deutschlandweite Impfaktionswoche #HierWirdGeimpft startet kommende Woche. 

Bundeskanzlerin Merkel wirbt in ihrem aktuellen Podcast für die Corona-Impfungen, die in Deutschland bedingt zugelassen sind: «Nie war es einfacher, eine Impfung zu bekommen. Nie ging es schneller.» Merkel betont die unkomplizierten Gelegenheiten der Impfaktionswoche. Geimpft werden solle dann bei den «Freiwilligen Feuerwehren, in der Straßenbahn, am Rand des Fußballfeldes und in Moscheen.»

Bisher seien in Deutschland vier Millionen Menschen an dem Virus erkrankt und über 90.000 Menschen seien daran gestorben. «Zahlen, die für enormes Leid und tiefe Trauer stehen», bekundete die Kanzlerin und wies ebenso auf Spätfolgen der Erkrankung hin.

Der Ausweg aus der Pandemie liege für die Kanzlerin konkret in der Impfung: «Heute können wir genau diesen Ausweg anbieten: Eine Impfung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen.»

„Das ist ein Riesenerfolg“, bilanzierte Merkel die inzwischen mehr als 55 Millionen Menschen in Deutschland, die ein Impfangebot angenommen hätten. 

Um den Herbst und Winter möglichst gut zu überstehen, „müssen wir daher noch mehr Menschen überzeugen, sich impfen zu lassen“.

Jeder könne sich im Rahmen der deutschlandweiten Impfaktionswoche kostenlos und ohne Termin impfen lassen. «Ich bitte Sie daher: schützen Sie sich selbst und andere. Lassen Sie sich impfen», mahnt die Bundeskanzlerin.

In Anbetracht der Spaltung der Gesellschaft kann eine solche Aktionswoche nicht als Allheilmittel gesehen werden. 

Stimmen, die der Impfung kritisch gegenüber stehen, werden nicht gehört oder die Urheber scharf in der öffentlichen Debatte angefeindet. Solidarität kann nur in Gemeinschaft erlebt und gestärkt werden. Ich rate also nach der bundesweiten Impfaktionswoche eine bundesweiter Diskussions- und Argumentationsaktionswoche #HierWirdZugehört.

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