Merkel: «Wir müssen aus Fehlern der Vergangenheit lernen»

Bild: Appenzeller/Hecher/Sack – Infrastrukturatlas 2020 https://www.boell.de/de/infrastrukturatlas

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel engagiert sich politisch für einen Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.

Die Kanzlerin macht sich zu Recht stark für den «Grean Deal» als eine wichtige Antwort auf die Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Merkel achtet darauf, daß die Umsetzung dieses «Grean Deals» voranschreitet ohne das hierbei die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit geschmälert wird.

«Wir müssen den Praxisbeweis erbringen, dass sich Wirtschaftswachstum von Emissionen und Ressourcenverbrauch entkoppeln lässt. Wir müssen aus Fehlern der Vergangenheit lernen», sagte Kanzlerin Merkel heute bei der Jahreskonferenz des Europäischen Netzwerks für nachhaltige Entwicklung. In diesem Sinne komme den Europäern weltweit auch eine Vorreiterrolle zu, so Merkel.

Merkels wegweisende Rede bei der Jahreskonferenz des Europäischen Netzwerks für nachhaltige Entwicklung schafft somit auch einen nötigen Anlass, den «Grean Deal» der Europäische Kommission wieder einmal in der Öffentlichkeit zu diskutieren.

Mit dem «Grean Deal» zielt die Europäische Kommission darauf ab, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent machen. Alle 27 EU-Mitgliedstaaten gingen die Verpflichtung ein, dieses Ziel bis 2050 zu erreichen. Alle Wirtschaftszweige der EU müssten sich darauf vorbereitet werden. 

Die Europäische Kommission macht Vorschläge, wie die EU ihre Klimaziele bis 2030 auf faire und kosteneffiziente Weise erreichen kann. Auch die Wettbewerbsfähigkeit solle erhalten bleiben.

Der Klimawandel sei nach der Europäische Kommission die entscheidende Herausforderung unserer Zeit. Darin bestünde aber auch eine Chance auf eine wirtschaftliche Transformation.

Der europäische Grüne Deal dient als konzeptuelle Grundlage eines solchen Wandels.

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