Steinmeier zurück im Flutgebiet

Nach der schweren Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15, reiste unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erneut ins Flutgebiet. 

Neben der Altstadt von Ahrweiler und dem Weinort Mayschoß, besichtigte Steinmeier ebenfalls das Helfer-Camp in der Verbandsgemeinde Grafschaft. 

Im Camp unterhielt sich der Bundespräsident mit den engagierten Helfern über die Einsätze mit dem Helfer-Shuttle #SolidAHRität und die Planung der kommenden Monate. 

In Vertretung für Ministerpräsidentin Malu Dreyer wurde Steinmeier von der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Klimaschutzministerin Anne Spiegel begleitet. Innenminister Roger Lewentz war ebenfalls anwesend. 

Für den Bundespräsidenten war dies nicht der erste Besuch bei den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe. Wenige Tage nach der Flut besuchte der Bundespräsident am 17. Juli den Rhein-Erft-Kreis. 

Am 28. August sprach er in Aachen beim länderübergreifenden Gedenken für die Opfer und am 1. September auch beim Trauerstaatsakt am Nürburgring in Nürburg. 

Um sich ein Bild von den Hilfsaktionen der größeren Verbände zu machen, nutzte der Präsident Gesprächstermine wie das Treffen mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am 6. September.

Immer wieder baten die Betroffenen den Bundespräsidenten, sie nicht zu vergessen. Schon kurz nach der Katastrophe mahnte Steinmeier, dass die Solidarität nicht abreißen dürfe, wenn die Flutgebiete aus den Schlagzeilen verschwinden würden. 

Vielleicht hätte der Bundespräsident auch die Medien ermahnen müssen, die Berichterstattung nicht abklingen zu lassen. 

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